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Ein silbergrüner Wasserfall

EIN SILBERGRÜNER WASSERFALL

Bis jetzt und vielleicht ein für alle Mal mein lustigstes Buch.

Und es trieb sich zwei Wochen lang auf der Bestsellerliste der Zeitschrift BILD DER FRAU herum. Womit es mich ganz unverhofft zu einer Bestsellerautorin machte …

Ein dickes, mürrisches, ziemlich einsames Mädchen ändert nahezu alles an sich, sogar den Namen, um den Mann ihrer Träume zu erhaschen. Sie wird schlank und erfolgreich und schafft sich eine Menge interessanter und liebenswerter Freunde an.

Dörthe oder Dodo ist die Heldin, mit der ich am wenigsten gemeinsam habe.

Weder kann ich singen noch trage ich Kontaktlinsen. Und mit meiner Linie musste ich auch nicht besonders kämpfen, was ein Segen ist, weil ich schrecklich gern esse.

 

Das Buchcover zu: Die rosa Hälfte des Himmels, Verlag Langen Müller

Die rosa Hälfte des Himmels

DIE ROSA HÄLFTE DES HIMMELS

Mein erster veröffentlichter Roman:
Die Geschichte einer Frau, die Probleme mit Männern hat und von ihrer sehr unkonventionellen Großmutter eine Art Partnerschaftsschulung erhält.

Ich beschrieb darin unter anderem die Jugend-Geschichte meiner Zigeunergroßmutter, die ich allerdings selber nie kennengelernt habe; sie starb vor meiner Geburt.

Vieles schöpfte ich aus dem wirklichen Leben. Nach einer Scheidung und einigen Jahren als sehr alleinerziehende Mutter waren mein Sohn und ich mit meiner Freundin Muckel und ihren Hunden und Katern zusammen auf’s Land gezogen.

Muckel und ich machten verschiedene, teilweise recht skurrile Erfahrungen mit Männern, die wir ‚ÜOs‘ tauften, als Kürzel für Übungsobjekte.

Wir entwickelten die Idee, dass das Leben (und die Liebe) gelernt sein will wie ein Computerspiel und besprachen gern bei einer guten Tasse Tee unsere Fortschritte anhand der ÜOs durch die verschiedenen Level. Auf diese Art wurde sogar Liebeskummer amüsant.

Die Hörkassette habe ich selbst besprochen, unter der Regie von Dagmar Ponto.

Den Titel dachte sich die damalige Verlagsleiterin aus. Sie war sehr stolz darauf. Ich sah schließlich ein, dass er tatsächlich Bezug zum Buch hat, weil das Schwein Heidrun, eine der Hauptpersonen, rosa ist.

Neben vielen freundlichen und anerkennenden Leserbriefen (Danke!) bekam ich auch einige empörte, weil der romantische Held des Romans ein rothaariger Fettmops ist. Dazu wäre zu sagen, ich mag rothaarige Männer wirklich. Und dicke Männer mag ich auch. Um ehrlich zu sein gehören Männer überhaupt zu meinen Lieblingslebewesen (neben Wölfen, Möwen und Kampfstieren.)