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Der Stern der Elbe

DER STERN DER ELBE Irgendwie überkam mich plötzlich die Lust, mal eine Familiensaga zu schreiben. Ich raffte einen kleinen Rest meiner Heldin Lene aus der ‚Friedensnacht‘ zusammen und verpackte sie in eine etwas andere Vita. Familie Reckwisch besitzt ein Kaffee-Haus, später ein Restaurant namens ‚Stern‘ in Altona. Lene heißt nun Henrietta oder Jetta, ist aber dasselbe kleine Biest, das weiß, was es will. Um sie herum entwickeln sich ihre Geschwister, der ehrgeizige Erich, der schöne, gefährliche Fritz, die freundliche, plumpe Fiti und, am Rande, die Tochter der Haushälterin, die kleine Irma, seit ihrer Kindheit in Erich verliebt … Der erste Teil beginnt gleich nach dem ersten Weltkrieg und endet im Herbst 1928. Ich möchte aber sehr gerne eine Fortsetzung schreiben, mindestens die nächsten zehn Jahre der Familie. Und von mir aus noch viel mehr. Ich liebe die Reckwischs …

»Wie viele Männer braucht die Frau?« war meine erste Buchveröffentlichung

Wie viele Männer braucht die Frau?

WIE VIELE MÄNNER BRAUCHT DIE FRAU? Als ich noch ab und zu für die Zeitschrift JOURNAL FÜR DIE FRAU journalistisch tätig war, fragte mich die Redaktion eines Tages, ob ich ein Taschenbuch schreiben würde mit dem vorgegebenen Titel: „Wie viele Männer braucht die Frau?“ Das war kurz, nachdem mein Theaterstück mit dem Titel: „Ein Mann ist kein Mann“ aufgeführt worden war, zu betonen auf den Worten ein und kein. Ich bekam Bedenken, meine Unersättlichkeit in diesem Ausmaß an die große Glocke zu hängen. Also bat ich darum, unter einem anderen Namen veröffentlichen zu dürfen und schrieb das Sachbuch unter ‚Fee Domke‘. Das war einer der vielen Namen, unter denen ich Kurzkrimis und Liebesgeschichten für Zeitschriften verfasst hatte. Also ist „Wie viele Männer braucht die Frau?“ meine erste Buchveröffentlichung. Der Anhang ist immens; ich habe vorsichtshalber jedes halbe Komma aufgelistet, das ich irgendwo entnommen hatte … Ich bin eigentlich nach wie vor stolz darauf, denn abgesehen davon, dass die Tatsachen ein Spürchen veraltet sind, ist es ein ganz gescheites und bestimmt sehr amüsantes Buch über Partnerschaft …

Ich bin Du und Du bist tot

ICH BIN DU UND DU BIST TOT Zwei Frauen geraten nach einem Unfall ins Koma, die eine stirbt, die andere kommt im falschen Körper zu sich und muss sich in einem ihr unbekannten Leben zurecht finden. Sicherlich der schönste Titel, oder? Der fiel meiner Lektorin Tanja Frei ein. Vor Jahren las ich in einem Readers Digest von zwei Personen, die in New York in einen Unfall verwickelt waren und hinterher jeweils im Körper des anderen steckten. Das fand ich so faszinierend, dass ich mir vornahm, irgendwann irgendwas daraus zu machen. Dieser Roman ist gleichzeitig Krimi und Mystery und Liebesgeschichte – und niemand hat mir das vorgeworfen! Sonst möchten die Leser und die Verlage das nämlich immer ganz gern sauber trennen, um zu wissen, in welche Schublade sie denn nun greifen. Übrigens wohnt die Heldin ganz in der Nähe von Kerstin aus der Lavendelfrau. Die eine in Uetersen, das ich Pottschrapels genannt habe, die andere ein paar Schritte weiter in Lander mit Blick in die Marsch – und das heißt im Buch Pandersen.

Diese Anthologie enthält eine gekürztes Kapitel aus meinem Buch »Feuervogel«

… denk ich an Hamburg

… DENK ICH AN HAMBURG HAV – das ist die Hamburger Autorenvereinigung. Meine Geschichte in diesem Band heißt ‚Sturmflut‘ und ist eigentlich das zusammengestrichene erste Kapitel des Romans ‚Feuervogel‘. So was macht mir Spaß; es ist ein Spielen mit Worten. Deshalb kann ich prima meine eigenen Texte zusammenkochen oder auseinanderziehen. Selbst zu kürzen macht mir sehr wenig aus. Es bereitet mir allerdings ziemliche Schmerzen, wenn ein Anderer in meinen Texten herumstreicht, womöglich auch noch, ohne vorher mit mir darüber gesprochen zu haben!  

Das Buchcover zu Kleine Leckerbissen: 13 schaurig schöne Geschichten

Kleine Leckerbissen

KLEINE LECKERBISSEN Nochmal 13 Gruselgeschichten. Während in ‚Gute Nachbarschaft‘ nur wenig Blut geflossen ist, trieft es hier aus jeder Seite – ich weiß eigentlich auch nicht, weshalb. Diese Geschichten sind samt und sonders neu, also im Jahr des Erscheinens oder kurz vorher entstanden. Ich persönlich mag dieses zweite Gruselbuch etwas lieber als das erste. Meine Lieblingsgeschichte ist die vom Schwanenkind: ‚Lohengrin‘. Leider bringen Verlage kaum noch Bände mit Kurzgeschichten heraus. Es wird behauptet, die will keiner kaufen. Die Leserinnen verlangten nach Romanen. Ist das so?