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Unter diese Kategorie fallen alle Bände, die ich mit eigenen Kurzgeschichten gefüllt habe.

Das Buchcover zu Kleine Leckerbissen: 13 schaurig schöne Geschichten

Kleine Leckerbissen

KLEINE LECKERBISSEN Nochmal 13 Gruselgeschichten. Während in ‚Gute Nachbarschaft‘ nur wenig Blut geflossen ist, trieft es hier aus jeder Seite – ich weiß eigentlich auch nicht, weshalb. Diese Geschichten sind samt und sonders neu, also im Jahr des Erscheinens oder kurz vorher entstanden. Ich persönlich mag dieses zweite Gruselbuch etwas lieber als das erste. Meine Lieblingsgeschichte ist die vom Schwanenkind: ‚Lohengrin‘. Leider bringen Verlage kaum noch Bände mit Kurzgeschichten heraus. Es wird behauptet, die will keiner kaufen. Die Leserinnen verlangten nach Romanen. Ist das so?

Das dunkle Cover verrät schon, um was es geht.

Gute Nachbarschaft

GUTE NACHBARSCHAFT 13 gruselige Geschichten. Einige gab es schon lange, einige hab ich extra für dieses Buch geschrieben, damit die 13 voll wurde. Die älteste ist ‚Großer Bruder‘. Sie entstand, als ich fünfzehn oder sechzehn war. (Inzwischen hatte ich sie natürlich noch mal ein bisschen nachpoliert.) Kaum sehr viel jünger sind ‚Tante Lene‘ und ‚Kleiner Begleiter aus dem Wald.‘ ‚Am Mühlensee‘, die Geschichte vom Wassermann, habe ich vollkommen umgeschrieben. Die Grundidee stammte aus dem Ende der 70er-Jahre. Ursprünglich drehte es sich um eine alleinstehende Mutter mit einer erwachsenen und einer halbwüchsigen Tochter, die Besuch von einem entfernten Verwandten bekommen, einem hübschen jungen Mann, der mit allen dreien flirtet. Er bringt damit die Mutter und die ältere Tochter sehr durcheinander, was die Jüngste missbilligt. Als der Vetter unvorsichtigerweise am See so tut, als sei er der unheimliche Wassermann, schlägt die Kleine ihm mit einem Hammer den Schädel ein – und er versinkt. Hm, eigentlich ist das eine sehr schöne Geschichte, die mit ‚Am Mühlensee‘ nichts mehr zu tun hat. Ich sollte den Stoff noch mal benutzen, …

Das Cover meines Weihnachtsgeschichten-Bandes »Nachtschicht für Engel«

Nachtschicht für Engel

NACHTSCHICHT FÜR ENGEL Nachstehende Rezension erschien im Internet-Portal Kultur-Port: Man muss dem Langen-Müller-Verlag bescheinigen, dass die Ausstattung dieses Buches einfach gelungen ist. Klein und schmal passt es in eine Wintermanteltasche: sehr zweckmäßig, da es sich bestens als Mitbringsel der Adventszeit ‚statt Blumen‘ empfiehlt. Gehalten ist der Titel in den durchaus zum Thema passenden Farben Schneeweiß (der Hintergrund) Weihnachtsmannrot und Himmelblau. Da fährt er, Santa, bequem zurückgelehnt auf seiner Harley, nix mit Rentieren und Schlitten. Das ist zwar die Illustration zu einer der Erzählungen, nämlich der titelgebenden, ‚Nachtschicht für Engel‘, doch es umreißt auch, wie Dagmar Seifert in diesem Buch Zimt- und Pfefferkuchenduft mit Kettenfettgeruch mischt. Im Übrigen handelt es sich in der speziellen Geschichte tatsächlich bei dem Motorradfahrer keineswegs um einen Weihnachtsmann, sondern um einen Altrocker. Aber das tut nichts, die Stilisierung des Graphikers passt sehr gut. Acht Geschichten beinhaltet das Bändchen. Christliche? Bedingt. Jesus taucht auf, wenn auch nur als Krippenfigur, aber bereits dieses Stückchen Holz bewirkt Gutes für eine Familie mit gescheiten und selbstbewussten Kindern, etwas hilfloseren Eltern, dem arroganten Liebhaber der Mutter …