Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bild der Frau

Das Buchcover ziert eine flammendroter Feuervogel

Feuervogel

FEUERVOGEL Die Außenseiterin Merle wird vom verprügelten Kind zur selbstbewussten Restaurantbesitzerin. Ein chaotischer Roman und eine Liebeserklärung an das Vorbild für Butz Voss: meinen Vater. Dem ist das Buch auch gewidmet – leider wurde das im Hardcover versehentlich vergessen und tauchte nur in der Taschenbuchausgabe auf. Und in der Taschenbuchausgabe sind auch die schrecklich falschen italienischen Redewendungen berichtigt, von denen keiner weiß, wie sie entstehen konnten … Die Geschichte ist sehr autobiographisch und ich schrieb mich so in Rage, dass alles urplötzlich auf mehr als 700 Seiten angeschwollen war. Etwa 350 sollten es aber werden … Also kürzte ich an einem verzweifelten Wochenende viele Handlungsstränge und entfernte ganze Personen aus der Geschichte. Das hat ihr nicht unbedingt gut getan und es blieben immer noch fast 500 Seiten übrig. Ich finde sie stilistisch recht unharmonisch. Trotzdem haben mir viele Leserinnen erklärt, gerade der Feuervogel sei ihr Lieblingsbuch! Viele mögen natürlich das Opilein. Und ausgerechnet das ist eine komplette Erfindung. Opilein nimmt gewissermaßen den Platz meiner Mutter ein. Die hätte es nämlich nicht ausgehalten, nochmal lesen zu …

Ein silbergrüner Wasserfall

EIN SILBERGRÜNER WASSERFALL Bis jetzt und vielleicht ein für alle Mal mein lustigstes Buch. Und es trieb sich zwei Wochen lang auf der Bestsellerliste der Zeitschrift BILD DER FRAU herum. Womit es mich ganz unverhofft zu einer Bestsellerautorin machte … Ein dickes, mürrisches, ziemlich einsames Mädchen ändert nahezu alles an sich, sogar den Namen, um den Mann ihrer Träume zu erhaschen. Sie wird schlank und erfolgreich und schafft sich eine Menge interessanter und liebenswerter Freunde an. Dörthe oder Dodo ist die Heldin, mit der ich am wenigsten gemeinsam habe. Weder kann ich singen noch trage ich Kontaktlinsen. Und mit meiner Linie musste ich auch nicht besonders kämpfen, was ein Segen ist, weil ich schrecklich gern esse.