Alle Artikel mit dem Schlagwort: Beziehungsroman

Das Buchcover ziert eine flammendroter Feuervogel

Feuervogel

FEUERVOGEL Die Außenseiterin Merle wird vom verprügelten Kind zur selbstbewussten Restaurantbesitzerin. Ein chaotischer Roman und eine Liebeserklärung an das Vorbild für Butz Voss: meinen Vater. Dem ist das Buch auch gewidmet – leider wurde das im Hardcover versehentlich vergessen und tauchte nur in der Taschenbuchausgabe auf. Und in der Taschenbuchausgabe sind auch die schrecklich falschen italienischen Redewendungen berichtigt, von denen keiner weiß, wie sie entstehen konnten … Die Geschichte ist sehr autobiographisch und ich schrieb mich so in Rage, dass alles urplötzlich auf mehr als 700 Seiten angeschwollen war. Etwa 350 sollten es aber werden … Also kürzte ich an einem verzweifelten Wochenende viele Handlungsstränge und entfernte ganze Personen aus der Geschichte. Das hat ihr nicht unbedingt gut getan und es blieben immer noch fast 500 Seiten übrig. Ich finde sie stilistisch recht unharmonisch. Trotzdem haben mir viele Leserinnen erklärt, gerade der Feuervogel sei ihr Lieblingsbuch! Viele mögen natürlich das Opilein. Und ausgerechnet das ist eine komplette Erfindung. Opilein nimmt gewissermaßen den Platz meiner Mutter ein. Die hätte es nämlich nicht ausgehalten, nochmal lesen zu …

Buchcover Die Lavendelfrau von Dagmar Seifert

Die Lavendelfrau

DIE LAVENDELFRAU Eine Frau bildet sich ein, für alles und jeden verantwortlich zu sein und wird daraufhin von allen ausgenutzt. Schließlich flüchtet sie nach Kanada und lernt dort eine Portion ‚Gut-sein-lassen‘. Mit Kerstin, die überall Ordnung und Pläne machen und Listen schreiben muss, hab ich viel gemeinsam. Kerstin ist in der Jungfrau geboren (ich erstelle meinen Romanfiguren oft Horoskope), daraus ergibt sich ihre Vorliebe für Struktur. Ich selbst habe einen Jungfrau-Aszendenten (für Leute, die es interessiert.) Von 1979 bis 1986 verbrachte ich jeden Sommer mehrere Monate in Kanada am Lake Huron. Und – jetzt kann ich es ja zugeben – ich hatte tatsächlich Unterricht im ‚Western Style-Reiten‘ bei einem sehr interessanten Halbindianer mit grünen Augen. Soviel ich weiß, ist er inzwischen Kameramann beim Fernsehen in Toronto. Ich liebe Kanada und habe manchmal noch Heimweh nach dem See und den herzlichen, humorvollen Kanadiern.