Feuervogel von Dagmar Seifert

Dagmar Seifert

Feuervogel
Cover: Feuervogel
Die Außenseiterin Merle wird vom verprügelten Kind zur selbstbewussten Restaurantbesitzerin.

Ein chaotischer Roman und eine Liebeserklärung an das Vorbild für Butz Voss: meinen Vater.
Dem ist das Buch auch gewidmet – leider wurde das im Hardcover versehentlich vergessen und tauchte nur in der Taschenbuchausgabe auf.
Und in der Taschenbuchausgabe sind auch die schrecklich falschen italienischen Redewendungen berichtigt, von denen keiner weiß, wie sie entstehen konnten…

Die Geschichte ist sehr autobiographisch und ich schrieb mich so in Rage, dass alles urplötzlich auf mehr als 700 Seiten angeschwollen war. Etwa 350 sollten es aber werden… Also kürzte ich an einem verzweifelten Wochenende viele Handlungsstränge und entfernte ganze Personen aus der Geschichte. Das hat ihr nicht unbedingt gut getan und es blieben immer noch fast 500 Seiten übrig.
Ich finde sie stilistisch recht unharmonisch.

Trotzdem haben mir viele Leserinnen erklärt, gerade der Feuervogel sei ihr Lieblingsbuch! Viele mögen natürlich das Opilein. Und ausgerechnet das ist eine komplette Erfindung. Opilein nimmt gewissermaßen den Platz meiner Mutter ein. Die hätte es nämlich nicht ausgehalten, nochmal lesen zu müssen, was sie in ihrer Ehe so durchgemacht hat.
Butz war als Vater ein Traum, aber als Partner eher eine Zumutung…