Die rosa Hälfte des Himmels von Dagmar Seifert

Dagmar Seifert

Die rosa Hälfte des Himmels
Cover: Die rosa hälfte des Himmels
Der erste Roman von mir, der veröffentlicht wurde:
Die Geschichte einer Frau, die Probleme mit Männern hat und von ihrer sehr unkonventionellen Großmutter eine Art Partnerschaftsschulung erhält.
Ich beschrieb darin unter anderem die Jugend-Geschichte meiner Zigeunergroßmutter, die ich allerdings selber nie kennengelernt habe; sie starb vor meiner Geburt.

Vieles schöpfte ich aus dem wirklichen Leben. Nach meiner Scheidung und einigen Jahren als sehr alleinerziehende Mutter waren mein Sohn und ich mit meiner Freundin Muckel und ihren Hunden und Katern zusammen auf’s Land gezogen.
Muckel und ich machten verschiedene, teilweise recht skurrile Erfahrungen mit Männern, die wir ‚ÜOs‘ tauften, als Kürzel für Übungsobjekte.
Wir entwickelten die Idee, dass das Leben (und die Liebe) gelernt sein will wie ein Computerspiel und besprachen gern bei einer guten Tasse Tee unsere Fortschritte anhand der ÜOs durch die verschiedenen Level.
Auf diese Art wurde sogar Liebeskummer amüsant.
Übrigens schafften wir den Sprung ins höchste Level: zweieinhalb Jahre später waren wir alle beide glücklich mit einem phantastischen Mann verheiratet…

Die Hörkassette habe ich selbst besprochen, unter der Regie von Dagmar Ponto.

Den Titel dachte sich die damalige Verlagsleiterin aus.
Sie war sehr stolz darauf.
Ich sah schließlich ein, dass er tatsächlich Bezug zum Buch hat, weil das Schwein Heidrun, eine der Hauptpersonen, rosa ist.

Neben vielen freundlichen und anerkennenden Leserbriefen (Danke!) bekam ich auch einige empörte, weil der romantische Held des Romans ein rothaariger Fettmops ist. Dazu wäre zu sagen, ich mag rothaarige Männer wirklich. Und dicke Männer mag ich auch. Um ehrlich zu sein gehören Männer überhaupt zu meinen Lieblingslebewesen (neben Wölfen, Möwen und Kampfstieren.)